martes, 2 de junio de 2026

AMAPOLA Y MEMORIA

 


LA ARENA DE LAS URNAS


LLENA la mano de horas, así viniste a mí — yo dije:
tu pelo no es moreno.
Sin esfuerzo lo alzaste a la balanza de la pena; pesaba más que 
       yo...

Llegan hasta ti en barcos y lo cargan, lo ponen a la venta en 
      los mercados del placer —
Desde lo hondo me sonríes, yo te lloro desde la piel, que 
queda leve.
Lloro: tu pelo no es moreno, ofrecen el agua del mar, y les das 
rizos...
Murmuras: llenan ya el mundo conmigo ¡y para ti sigo siendo 
      una quebrada en el corazón!
Dices: acuesta el follaje de los años junto a ti — ¡es hora de 
      que vengas y me beses!
El follaje de los años es moreno, tu pelo no lo es.



DER SUND AUS DEN URDEN

DIE Hand voller Stunden, so kamst du zu mir — ich.sprach:
Dein Haar ist nicht braun.
So hobst du es leicht auf die Waage des Leids, da war es schwerer 
    als ich...

Sie kommen auf Schiffen zu dir und laden es auf, sie bieten es feil 
    auf den Markten der Lust —
Du lächelst zu mir aus der Tiefe, ich weine zu dir aus der Schale, 
    die leicht bleibt.
Ich weine: Dein Haar ist nicht braun, sie bieten das Wasser der 
    See, und du gibst ihnen Locken...
Du flüsterst: Sie füllen die Welt schon mit mir, und ich bleib dir 
    ein Hohlweg im Herzen!
    Du sagst: Leg das Blattwerk der Jahre zu dir — es ist Zeit, 
daß du kommst und mich küssest!

Das Blattwerk der Jahre ist braun, dein Haar ist es nicht.




EL SECRETO DE LOS HELECHOS

EN la bóveda de las espadas se mira el corazón verde fronda 
    de las sombras.
Bruñidos están los aceros: ¿quién no se demoraría ante espejos 
    en la muerte?
También se sirve aquí en jarros la melancolía viva: 
afrutada sube oscureciendo, antes de que beban, como si no 
    fuera agua,
como si fuera una margarita aquí, a la que se pregunta por 
    amor más oscuro,
por cabecera más negra para el lecho, por cabello más pesado...


Pero aquí sólo se teme por el destello del hierro 
y si centellea aquí aún algo, que sea una espada.
Sólo vaciamos el jarro de la mesa porque nos obsequian espejos: 
¡rómpase uno en pedazos, donde seamos verdes como fronda!



DAS GEHEIMNIS DER FARNE

IM Gewölbe der Schwerter besieht sich der Schatten laubgrünes 
    Herz.
Blank sind die Klingen: wer säumte im Tod nicht vor Spiegeln?
Auch wird hier in Krügen kredenzt die lebendige Schwermut: 
blumig finstert sie hoch, eh sie trinken, als war sie nicht Wasser, 
als wär sie ein Tausendschön hier, das befragt wird nach dunklerer 
    Liebe,
nach schwärzerem Pfühl für das Lager, nach schwererem Haar...

Hier aber wird nur gebangt um den Schimmer des Eisens, 
und leuchtet ein Ding hier noch auf, so sei es ein Schwert.
Wir leeren den Krug nur vom Tisch, weil uns Spiegel bewirten: 
einer springe entzwei, wo wir grün sind wie Laub!



RAYO NOCTURNO

EL que más claro ardió fue el cabello de mi amada vespertina: 
a ella le envié el féretro de madera más liviana.
Lo rodean las olas, como a la cama de nuestros sueños en 
     Roma,
lleva una peluca blanca como yo y habla ronco: 
habla como yo cuando doy paso a los corazones.
Sabe una canción francesa de amor que yo cantaba en 
     otoño,
cuando me demoraba en viajes por el país de la tarde y escribía 
     cartas a la mañana.

Una hermosa barca es el féretro, tallado en 
la madera de los sentimientos.
También yo viajé sangre abajo en él cuando era más joven 
    que tu ojo.
Ahora tú eres joven como un pájaro muerto en la nieve de 
    marzo,
ahora llega hasta ti y canta su canción francesa.
Sois livianos: dormís mi primavera hasta que acabe.
Yo soy más liviano:
canto ante extraños.



NACHTSTRAHL

AM lichtesten brannte das Haar meiner Abendgeliebten: 
ihr schick ich den Sarg aus dem leichtesten Holz.
Er ist wellenumwogt wie das Bett unsrer Träume in Rom, 
er trägt eine weiße Perücke wie ich und spricht heiser: 
er redet wie ich, wenn ich Einlaß gewähre den Herzen.
Er weiß ein französisches Lied von der Liebe, das sang ich im 
    Herbst,
als ich weilte auf Reisen in Spätland und Briefe schrieb an den 
    Morgen.

Ein schöner Kahn ist der Sarg, geschnitzt im Gehölz der Gefühle. 
Auch ich fuhr blutabwärts mit ihm, als ich jünger war als dein 
    Aug.
Nun bist du jung wie ein toter Vogel im Märzschnee, 
nun kommt er zu dir und singt sein französisches Lied.
Ihr seid leicht: ihr schlaft meinen Frühling zu Ende.
Ich bin leichter: 
ich singe vor Fremden.



CORONA

EN la mano me come el otoño su hoja: somos amigos. 
Pelamos el tiempo de las nueces y le enseñamos a andar: 
el tiempo vuelve a la cáscara.

En el espejo es domingo, 
en el sueño se duerme, 
dice verdad la boca.

Mi ojo desciende hasta el sexo de la amada:
nos miramos,
nos decimos algo oscuro,
nos amamos mutuamente como amapola y memoria, 
dormimos como vino en las conchas, 
como el mar en el rayo sanguino de la luna.

Estamos abrazados en la ventana, nos ven desde la calle: 
¡es hora de que se sepa!
Es hora de que la piedra se apreste a florecer, 
de que al desasosiego le lata un corazón.
Es hora de que sea hora.

Es hora.



CORONA

AUS der Hand frißt der Herbst mir sein Blatt: wir sind Freunde. 
Wir schälen die Zeit aus den Nüssen und lehren sie gehn: 
die Zeit kehrt zurück in die Schale.

Im Spiegel ist Sonntag, 
im Traum wird geschlafen, 
der Mund redet wahr.

Mein Aug steigt hinab zum Geschlecht der Geliebten: 
wir sehen uns an, 
wir sagen uns Dunkles,
wir lieben einander wie Mohn und Gedächtnis, 
wir schlafen wie Wein in den Muscheln, 
wie das Meer im Blutstrahl des Mondes.

Wir stehen umschlungen im Fenster sie sehen uns zu von der 
     Straße:
es ist Zeit, dass man weiß!
Es ist Zeit, daß der Stein sich zu blühen bequemt, 
daß der Unrast ein Herz schlägt.

Es ist Zeit, daß es Zeit wird.

Es ist  Zeit.



FUGA DE MUERTE 

LECHE negra del alba la bebemos al atardecer 
la bebemos al mediodía y a la mañana la bebemos de noche 
bebemos y bebemos
cavamos una fosa en los aires allí no hay estrechez 
En la casa vive un hombre que juega con las serpientes que 
      escribe
que escribe al oscurecer a Alemania tu cabello de oro 
      Margarete
lo escribe y sale a la puerta de casa y brillan las estrellas silba       
     llamando a sus perros
silba y salen sus judíos manda cavar una fosa en la tierra 
nos ordena tocad ahora música de baile

Leche negra del alba te bebemos de noche
te bebemos de mañana y al mediodía te bebemos al atardecer
bebemos y bebemos
En la casa vive un hombre que juega con las serpientes que 
    escribe
que escribe al oscurecer a Alemania tu cabello de oro 
    Margarete
Tu cabello de ceniza Sulamita cavamos una fosa en los aires 
    allí no hay estrechez.

Grita cavad más hondo en el reino de la tierra los unos y los 
    otros cantad y tocad
echa mano al hierro en el cinto lo blande tiene ojos 
    azules

hincad más hondo las palas los unos y los otros volved a tocar 
música de baile.

Leche negra del alba te bebemos de noche
te bebemos al mediodía y a la mañana te bebemos al atardecer
bebemos y bebemos
un hombre vive en la casa tu cabello de oro Margarete tu 
cabello de ceniza Sulamita él juega con serpientes

Grita tocad más dulcemente a la muerte la muerte es un amo 
     de Alemania
grita tocad más sombríamente los violines luego subiréis como 
     humo en el aire
luego tendréis una fosa en las nubes allí no hay estrechez

Leche negra del alba te bebemos de noche 
te bebemos al mediodía la muerte es un amo de Alemania 
te bebemos al atardecer y a la mañana bebemos 
y bebemos la muerte es un amo de Alemania su ojo es azul 
te alcanza con bala de plomo te alcanza certero 
un hombre vive en la casa tu cabello de oro Margarete 
azuza sus perros contra nosotros nos regala una fosa en el aire 
acosa con las serpientes y sueña la muerte es un amo de 
      Alemania
tu cabello de oro Margarete 
tu cabello de ceniza Sulamita



TODESFUGUE

SCHWARZE Milch der Frühe wir trinken sie abends 
wir trinken sie mittags und morgens wir trinken sie nachts 
wir trinken und trinken
wir schaufeln ein Grab in den Lüften da liegt man nicht eng 
Ein Mann wohnt im Haus der spielt mit den Schlangen der 
     schreibt
der schreibt wenn es dunkelt nach Deutschland dein goldenes 
     Haar Margarete
er schreibt es und tritt vor das Haus und es blitzen die Sterne er 
     pfeift seine Rüden herbei
er pfeift seine Juden hervor läßt schaufeln ein Grab in der Erde 
er befiehlt uns spielt auf nun zum Tanz

Schwarze Milch der Frühe wir trinken dich nachts
wir trinken dich morgens und mittags wir trinken dich abends
wir trinken und trinken
Ein Mann wohnt im Haus und spielt mit den Schlangen der 
     schreibt 
der schreibt wenn es dunkelt nach Deutschland dein goldenes 
     Haar Margarete
Dein aschenes Haar Sulamith wir schaufeln ein Grab in den 
     Lüften da liegt man nicht eng.

Er ruft stecht tiefer ins Erdreich ihr einen ihr andern singet und spielt

er greift nach dem Eisen im Gurt er schwingts seine Augen sind 
     blau
stecht tiefer die Spaten ihr einen ihr andern spielt weiter zum 
      Tanz auf

Schwarze Milch der Frühe wir trinken dich nachts
wir trinken dich mittags und morgens wir trinken dich abends
wir trinken und trinken
ein Mann wohnt im Haus dein goldenes Haar Margarete dein 
       aschenes Haar Sulamith er spielt mit den Schlangen

Er ruft spielt süßer den Tod der Tod ist ein Meister aus 
       Deutschland
er ruft streicht dunkler die Geigen dann steigt ihr als Rauch in die 
       Luft
dann habt ihr ein Grab in den Wolken da liegt man nicht eng

Schwarze Milch der Frühe wir trinken dich nachts 
wir trinken dich mittags der Tod ist ein Meister aus Deutschland 
wir trinken dich abends und morgens wir trinken und trinken 
der Tod ist ein Meister aus Deutschland sein Auge ist blau 
er trifft dich mit bleierner Kugel er trifft dich genau 
ein Mann wohnt im Haus dein goldenes Haar Margarete 
er hetzt seine Rüden auf uns er schenkt uns ein Grab in der Luft 
er hetzt mit den Schlangen und träumet der Tod ist ein Meister 
        aus Deutschland 
dein goldenes Haar Margarete 
dein aschenes Haar Sulamith.


(Del libro homónimo,
Hiperión, 2023)
Paul Celan

(Traducción: Jesús Munárriz)



«Paul Celan» (Paul Antschel) nació en 1920 en Czernowitz, capital de la Bueovina. Perteneció a la minoría judía, de expresión alemana, que sufrió los embates del nazismo durante la segunda guerra mundial. Los padres del poeta murieron en campos de exterminio y él mismo sufrió fuertes penalidades, aunque sobrevivió al holocausto.Amapola y memoria es el primer libro de Paul Celan. Publicado en 1952, recoge poemas escritos a partir de 1945 en Bucarest, Viena y París. Entre ellos se encuentra «Fuga de muerte» (Todesfuge), considerado «el mejor poema alemán de la postguerra»(y uno de los mejores del siglo XX), cuya significación en el conjunto de la obra de Celan ha sido equiparada con la del «Guernica» respecto a la de Picasso. Tras la publicación de títulos como De umbral en umbral (1955), Rejas de lenguaje (1959) y La rosa de nadie (1963), esenciales dentro del conjunto de su obra, aparecieron Cambio de aliento (1967), Coacción luminosa (1970) y, póstumamente Finca del tiempo (1976), donde la condensación y el despojamiento verbal alcanzan sus más altas cotas. Destacan asimismo sus versiones de poesía francesa (Paul Valéry, René Char), italiana (Giuseppe Ungaretti) y rusa (Sergei Esenin, Ósip Mandelstam) al alemán. En 1960 le fue concedido el prestigioso premio Georg Büchner de las letras alemanas. Considerado junto con Hans Magnus Enzensberger el poeta en lengua alemana más importante de la posguerra, Paul Celan se mantuvo vinculado al Grupo 47, al que pertenecieron el mismo Enzensberger y destacados narradores como Heinrich Böll, Günter Grass, Siegfried Lenz y Uwe Johnson. En la obra de Celan concurren influencias muy diversas que van desde la tradición hebrea hasta el simbolismo francés (Baudelaire, Verlaine, Rimbaud, Mallarmé), los surrealistas (Paul Éluard) y algunos clásicos de la lírica alemana (Hölderlin, Rilke). Los traumas de la persecución durante la guerra y del asesinato de sus padres en un campo de exterminio nazi inciden en algunas de las composiciones de su primer libro de poemas, Adormidera y memoria (Mohn und Gedächtnis, 1952), articulado en cuatro partes y al que pertenece la célebre Fuga de la muerte, expresión conmovedora del destino del pueblo judío. En 1948 se trasladó a París, donde trabajó como lector de alemán y traductor, al tiempo que publicaba en Alemania su obra poética. En 1970 puso fin a su vida arrojándose al Sena.

Pueden LEER otros poemas del autor en esta Biblioteca: Aquí



domingo, 31 de mayo de 2026

CUARTETAS

 

Goza todos los frutos de la vida. Alza en todos
Los festines la copa más pródiga. No creas
Que Dios de nuestros vicios o virtudes se ocupa,
Ni te frustre ninguna felicidad que veas.


*

Por la variada tierra va uno que no es creyente,
Infiel, rico ni pobre; ni Dios ni ley acata.
Que en la verdad no cree, ni de aseverar trata.
¿Quién será ese hombre triste, valeroso y prudente?


*

Faz de la dicha ajena, voces de amor: vuestro arte
Es, conmigo, ilusorio. Yo sé lo que he elegido.
Y cuando alguien me dice: “Dios ha de perdonarte”,
Rechazo sereno ese perdón que no he pedido.


*

No me arredra la muerte. Prefiero su sentencia
Inapelable, a aquella que al nacer me impusieron.
¿Qué es la vida? Un presente que a mi pesar me hicieron,
Y a devolver me afronto con fría indiferencia.


*

Ajeno a lo que puede traerte la fortuna,
Trata hoy de ser dichoso. Llena tu copa ufana,
Y bebe, reposándote al claro de la luna
Que inútilmente, acaso, te buscará mañana.


*

Sólo me importe el vino por tu copa brindado.
Tu boca es el más bello clavel de los hechizos.
Que el vino era como tus mejillas, rosado,
Y mis remordimientos leves como tus rizos.

*


¡Vino que a mi alma enferma dé un bálsamo divino!
¡Vino de aroma grato! ¡Vino color de rosa!
¡Vino que apague el fuego de mis dolores! ¡Vino!
Y tu laúd de cuerdas de seda, ¡oh mi amorosa!


*

“¡No bebas más—me dicen—, oh Khayyam!” Yo replico:
—Cuando bebo, comprendo lo que dicen la rosa,
El tulipán, el lino y el jazmín; y me explico
Hasta lo que no puede decirme mi amorosa.


*

Amor que no atormenta, no es amor. El brasero
¿Quema, acaso, lo mismo que el tizón ardedor?
Día y noche, durante su vida, el verdadero
Amante, se consume de alegría y dolor.


*


Seguir quisieran todos el rumbo verdadero.
Sendero que unos buscan y otros dan por hallado,
Hasta que un día oímos este apotegma honrado:
                  “No hay rumbo ni sendero”.


*

Huyen los días, rápidos como el agua del río
O el viento del desierto, que a ningún punto va.
Dos de ellos menosprecia mi indiferente hastío:
El que pasó ayer y el que mañana llegará.


*


Los sabios y filósofos más ilustres, marcharon
Entre las densas sombras de la duda, aunque fueron
Las antorchas de su época. ¿Qué hicieron? Pronunciaron
Algunas frases vagas y después se durmieron


*

He aquí la verdad única: Somos cual los peones
Del ajedrez con que hace Dios su eterna jugada.
Él nos mueve y detiene, cambia las posiciones,
Y luego vuelve a echarnos en el cofre de la nada.


*
Tuve ilustres maestros y mi saber triunfó.
Cuando ahora evoco al sabio que fui, comparo el caso
Con el agua que toma la forma de su vaso,
O bien con la humareda que el viento disipó.


(Del libro homónimo,
Barnacle, 2026,
Envío de Alberto Cisnero)
Omar Khayyam

(Traducción: Leopoldo Lugones)




Omar Khayyam (1048 -1131). Fue un matemático, astrónomo, filósofo y poeta persa, estimado en su propio país y época por múltiples logros de orden científico,pero su inmarcesible fama obedece a las Rubáiyat ("Cuartetas") que compusiera;la breve forma epigramática de tales estrofas rimadas le permitieron expresar conmovedoras meditaciones sobre la fugacidad de la vida humana y del mundo natural. También nos han llegado tres de sus tratados matemáticos: un comentario sobre Los Elementos de Euclides; un ensayo sobre la división del cuadrante de un círculo; un tratado sobre álgebra. A él se le atribuye el empleo de la palabra "shay" (cosa o algo  en árabe) para designar a la incógnita en una ecuación algebraica, que con posterioridad se transformó en "xay" y luego derivó en la inicial "x" debido a su pronunciación en el castellano antiguo.


viernes, 29 de mayo de 2026

EL TRABAJO DEL SUEÑO

 


TRILIOS

Cada primavera 
  entre las
    contradicciones 
      de la infancia

las colinas se volvían blancas 
    de trilios salvajes.
     Yo creía en el mundo.
       Ay, yo anhelaba

que fuera fácil 
  estar a gusto
    en los poblados reinos 
     pero no podía

no existía ningún lugar 
   a mi medida.
    Entonces atravesé 
     los delicados capullos

crucé el arroyo frío 
   mi columna
     y mis flacos hombros blancos 
       desplegándose, estirándose.

Durante la época del deshielo 
   cuando el arroyo brama
      y el barro patina 
        y las semillas crujen

escuché la palabra de la tierra 
    la discusión de las raíces 
      los argumentos de la energía 
        los sueños reposando

justo debajo de la superficie 
    para luego elevarse 
      volviéndose
        a último momento

flamantes y luminosos — 
   la paciente parábola 
     de cada primavera y cada colina 
      año tras año difícil.





EL RÍO

En un día, el Amazonas descarga 
en el Atlántico una cantidad de
agua equivalente al suministro que necesita 
Nueva York para nueve años.
New York Times
Solo porque nací 
acá o allá, en esta 
o aquella fría ciudad 
no piensen que no recuerdo 
que llegue como una semilla 
arrastrada por la corriente

por un cauce enmarañado que 
se vierte en el relámpago de barro 
que sigue hacia el este, pasando 
monos y loros, pasando 
árboles con sus ramas 
en el ciclo, hasta ser derramada

para dormirme bajo el pulmón azul 
del Caribe.

Nadie
me lo contó. Pero poco a poco
el olor a barro y hojas fue volviendo 
y en sueños yo también 
empecé a volver 
a sentir la corriente.

¿Mienten los sueños? Una vez fui un pez 
y lloré por mis hermanas en las enormes 
encrucijadas del delta.
Una vez encontré entre los juncos
un bote, tan flaco y solitario
como un árbol joven. Cerca,
el bosque chisporroteaba con la lluvia de la tarde.

Casa, dije.
Hay una palabra en cada lengua para nombrarla.
En el cuerpo mismo, trepando
esas paredes de trueno blanco, pasando esos templos
verdes, también hay
una palabra para nombrarla.
Yo dije casa.



SUSURROS

alguna vez 
intentaste 
deslizarte hacia el 
paraíso de la sensación y

encontraste no sé qué 
resistencia que te tiraba 
hacia atrás? ¿alguna vez 
te recostaste sobre tu hombro

de cara a la luna blanca 
agotada, gimiendo
por favor, dejame entrar? ¿te animaste 
a contar los meses que pasaban y los años

mientras imaginabas el placer 
brillando como miel, guardada bajo llave 
en algún árbol secreto? ¿te animaste a sentir 
tu soledad acumulándose

insoportable, y reconociste 
qué clase de estallido podía originar 
toda esta condena? ¿saliste a caminar 
por la mañana

a donde sea, para mirar
esas vidas refulgentes, sin conciencia
fluyendo, ligeras, hacia afuera y más allá 
hasta donde sus pulmones

sus huesos y apetitos 
puedan llevarlas? Ay, ¿ miraste 
con melancolía los sonrojados 
cuerpos de las flores? ¿te detuviste

a observar los pantanos, los ríos espiralados 
donde pájaros como flechas de fuego 
resplandecen entre los árboles, sus cuerpos 
intercambiando felicidad

en la elegante, maravillosa 
monotonía del diseño universal — 
gloria para la sangre, guarida para el espíritu, 
a la que vos no podes pertenecer?



UN VISITANTE

Mi padre, por ejemplo, 
que alguna vez fue un joven 
de ojos azules 
vuelve
en la noche oscura
hasta el umbral de mi casa y golpea
golpea la puerta, salvajemente
y si respondo
tengo que estar preparada
para su cara de cera
su labio inferior
hinchado de amargura.
Entonces, por un largo tiempo,
no contesté
dormía de a ratos
entre aquellas horas de insistencia.
Pero finalmente llegó la noche
emergí de entre las sábanas
y fui, tropezando por el hall.
La puerta se derrumbó

supe que estaba a salvo 
y que podría soportarlo 
tan patético y vacío 
cada uno de sus sueños 
congelado adentro suyo,
su maldad desvanecida
Lo recibí y lo invite a pasar 
prendí la luz 
miré sus ojos blancos 
y por fin vi
lo que una niña debe amar, vi 
lo que hubiera podido el amor 
de habernos amado a tiempo.



LA TORTUGA

Irrumpe desde la textura 
azul oscura del agua, arrastra 
su caparazón, su escudo, su moho 
entre la orilla y los juncos 
marismas y más allá 
hasta la arena amarilla 
para cavar con su pata torpe 
un nido, y acurrucarse 
esparcir sus huevos blancos 
en la oscuridad, y pensás

en su paciencia, su fortaleza 
su voluntad para realizar 
aquello para lo que nació — 
y te das cuenta de algo más — 
ella no está pensando en 
aquello para lo que nació. 
Solamente está colmada 
de un antiguo y ciego deseo.
No es suyo siquiera pero llegó hasta ella
con la lluvia o el viento suave 
como un umbral a través del cual 
su vida pudo seguir adelante.

Ella no puede verse 
distinta del mundo
o el mundo no es más que 
lo que ella hace cada primavera. 
Arrastrándose, hasta lo alto de la colina, 
luminosa bajo la arena que ha cubierto su piel, 
no sueña, sabe que es

parte de la laguna en donde vive 
y los árboles son sus hijos 
y los pájaros que nadan arriba suyo 
están atados a ella por una cuerda 
imposible de romper.



VOLVIENDO A CASA

Cuando manejamos, de noche, 
por la larga ruta
a Provincetown, y por kilómetros
no hay un alma, cuando estamos cansadas,
cuando los edificios
y los pinos pierden
su aspecto familiar
nos imagino elevándonos
por encima del auto que acelera
nos imagino viendo
todo desde otro lugar — la cima
tic las pálidas dunas
o los campos de mar
profundos, sin nombre —
y lo que vemos es el mundo
que no puede guardarnos
pero (que nosotras sí podemos guardar
y lo que vemos es nuestra vida
moviéndose
por los oscuros bordes
de cada cosa — los faros
como linternas
barriendo la negrura —
creemos en miles
de cosas frágiles, improbables,
nos cuidamos del dolor
nos demoramos en la felicidad
hacemos las maniobras correctas
hasta los médanos enormes
directo hacia el mar
las olas eléctricas
las calles angostas, las casas,
el pasado, el futuro,
la puerta de nuestra casa se abre
para vos y para mí.

(Del libro homónimo,
Caleta Olivia, 2021; 
de Dream work-1986-)

Mary Oliver


Mary Oliver nació en 1935 en Mapple Heights, Ohio, Estados Unidos. Luego de terminar el colegio, se trasladó a las afueras de Nueva York, donde permaneció algunos años ayudando a la hermana de la poeta Edna St. Vincent Millay a ordenar su obra. Después de un paso fugaz por la ciudad y la vida académica, y tras conocer a la fotógrafa Molly Malone, se trasladó junto a ella a Provincetown, Massachusetts, donde vivirían hasta la muerte de Molly. Oliver pasó sus últimos años en Hobe Sound, Florida. Considerada una de las poetas más populares de Estados Unidos, publicó libros de poesía y ensayo, entre ellos American Primitive (ganador del premio Pulitzer), Dream Work, New and Selected Poems (ganador del National Book Award), Long Life, Red Bird (traducción publicada en 2017 por la presente editorial), y A Thousand Mornings. Murió en 2019, a los 83 años.


Pueden LEER poemas relevantes de este libro en la página: Jardin Lac
y todos los poemas de la autora en esta Biblioteca: Aquí