LA ARENA DE LAS URNAS
LLENA la mano de horas, así viniste a mí — yo dije:
tu pelo no es moreno.
Sin esfuerzo lo alzaste a la balanza de la pena; pesaba más que
yo...
Llegan hasta ti en barcos y lo cargan, lo ponen a la venta en
los mercados del placer —
Desde lo hondo me sonríes, yo te lloro desde la piel, que
queda leve.
Lloro: tu pelo no es moreno, ofrecen el agua del mar, y les das
rizos...
Murmuras: llenan ya el mundo conmigo ¡y para ti sigo siendo
una quebrada en el corazón!
Dices: acuesta el follaje de los años junto a ti — ¡es hora de
que vengas y me beses!
El follaje de los años es moreno, tu pelo no lo es.
DER SUND AUS DEN URDEN
DIE Hand voller Stunden, so kamst du zu mir — ich.sprach:
Dein Haar ist nicht braun.
So hobst du es leicht auf die Waage des Leids, da war es schwerer
als ich...
Sie kommen auf Schiffen zu dir und laden es auf, sie bieten es feil
auf den Markten der Lust —
Du lächelst zu mir aus der Tiefe, ich weine zu dir aus der Schale,
die leicht bleibt.
Ich weine: Dein Haar ist nicht braun, sie bieten das Wasser der
See, und du gibst ihnen Locken...
Du flüsterst: Sie füllen die Welt schon mit mir, und ich bleib dir
ein Hohlweg im Herzen!
Du sagst: Leg das Blattwerk der Jahre zu dir — es ist Zeit,
daß du kommst und mich küssest!
Das Blattwerk der Jahre ist braun, dein Haar ist es nicht.
EL SECRETO DE LOS HELECHOS
EN la bóveda de las espadas se mira el corazón verde fronda
de las sombras.
Bruñidos están los aceros: ¿quién no se demoraría ante espejos
en la muerte?
También se sirve aquí en jarros la melancolía viva:
afrutada sube oscureciendo, antes de que beban, como si no
fuera agua,
como si fuera una margarita aquí, a la que se pregunta por
amor más oscuro,
por cabecera más negra para el lecho, por cabello más pesado...
Pero aquí sólo se teme por el destello del hierro
y si centellea aquí aún algo, que sea una espada.
Sólo vaciamos el jarro de la mesa porque nos obsequian espejos:
¡rómpase uno en pedazos, donde seamos verdes como fronda!
DAS GEHEIMNIS DER FARNE
IM Gewölbe der Schwerter besieht sich der Schatten laubgrünes
Herz.
Blank sind die Klingen: wer säumte im Tod nicht vor Spiegeln?
Auch wird hier in Krügen kredenzt die lebendige Schwermut:
blumig finstert sie hoch, eh sie trinken, als war sie nicht Wasser,
als wär sie ein Tausendschön hier, das befragt wird nach dunklerer
Liebe,
nach schwärzerem Pfühl für das Lager, nach schwererem Haar...
Hier aber wird nur gebangt um den Schimmer des Eisens,
und leuchtet ein Ding hier noch auf, so sei es ein Schwert.
Wir leeren den Krug nur vom Tisch, weil uns Spiegel bewirten:
einer springe entzwei, wo wir grün sind wie Laub!
RAYO NOCTURNO
EL que más claro ardió fue el cabello de mi amada vespertina:
a ella le envié el féretro de madera más liviana.
Lo rodean las olas, como a la cama de nuestros sueños en
Roma,
lleva una peluca blanca como yo y habla ronco:
habla como yo cuando doy paso a los corazones.
Sabe una canción francesa de amor que yo cantaba en
otoño,
cuando me demoraba en viajes por el país de la tarde y escribía
cartas a la mañana.
Una hermosa barca es el féretro, tallado en
la madera de los sentimientos.
También yo viajé sangre abajo en él cuando era más joven
que tu ojo.
Ahora tú eres joven como un pájaro muerto en la nieve de
marzo,
ahora llega hasta ti y canta su canción francesa.
Sois livianos: dormís mi primavera hasta que acabe.
Yo soy más liviano:
canto ante extraños.
NACHTSTRAHL
AM lichtesten brannte das Haar meiner Abendgeliebten:
ihr schick ich den Sarg aus dem leichtesten Holz.
Er ist wellenumwogt wie das Bett unsrer Träume in Rom,
er trägt eine weiße Perücke wie ich und spricht heiser:
er redet wie ich, wenn ich Einlaß gewähre den Herzen.
Er weiß ein französisches Lied von der Liebe, das sang ich im
Herbst,
als ich weilte auf Reisen in Spätland und Briefe schrieb an den
Morgen.
Ein schöner Kahn ist der Sarg, geschnitzt im Gehölz der Gefühle.
Auch ich fuhr blutabwärts mit ihm, als ich jünger war als dein
Aug.
Nun bist du jung wie ein toter Vogel im Märzschnee,
nun kommt er zu dir und singt sein französisches Lied.
Ihr seid leicht: ihr schlaft meinen Frühling zu Ende.
Ich bin leichter:
ich singe vor Fremden.
CORONA
EN la mano me come el otoño su hoja: somos amigos.
Pelamos el tiempo de las nueces y le enseñamos a andar:
el tiempo vuelve a la cáscara.
En el espejo es domingo,
en el sueño se duerme,
dice verdad la boca.
Mi ojo desciende hasta el sexo de la amada:
nos miramos,
nos decimos algo oscuro,
nos amamos mutuamente como amapola y memoria,
dormimos como vino en las conchas,
como el mar en el rayo sanguino de la luna.
Estamos abrazados en la ventana, nos ven desde la calle:
¡es hora de que se sepa!
Es hora de que la piedra se apreste a florecer,
de que al desasosiego le lata un corazón.
Es hora de que sea hora.
Es hora.
CORONA
AUS der Hand frißt der Herbst mir sein Blatt: wir sind Freunde.
Wir schälen die Zeit aus den Nüssen und lehren sie gehn:
die Zeit kehrt zurück in die Schale.
Im Spiegel ist Sonntag,
im Traum wird geschlafen,
der Mund redet wahr.
Mein Aug steigt hinab zum Geschlecht der Geliebten:
wir sehen uns an,
wir sagen uns Dunkles,
wir lieben einander wie Mohn und Gedächtnis,
wir schlafen wie Wein in den Muscheln,
wie das Meer im Blutstrahl des Mondes.
Wir stehen umschlungen im Fenster sie sehen uns zu von der
Straße:
es ist Zeit, dass man weiß!
Es ist Zeit, daß der Stein sich zu blühen bequemt,
daß der Unrast ein Herz schlägt.
Es ist Zeit, daß es Zeit wird.
Es ist Zeit.
FUGA DE MUERTE
LECHE negra del alba la bebemos al atardecer
la bebemos al mediodía y a la mañana la bebemos de noche
bebemos y bebemos
cavamos una fosa en los aires allí no hay estrechez
En la casa vive un hombre que juega con las serpientes que
escribe
que escribe al oscurecer a Alemania tu cabello de oro
Margarete
lo escribe y sale a la puerta de casa y brillan las estrellas silba
llamando a sus perros
silba y salen sus judíos manda cavar una fosa en la tierra
nos ordena tocad ahora música de baile
Leche negra del alba te bebemos de noche
te bebemos de mañana y al mediodía te bebemos al atardecer
bebemos y bebemos
En la casa vive un hombre que juega con las serpientes que
escribe
que escribe al oscurecer a Alemania tu cabello de oro
Margarete
Tu cabello de ceniza Sulamita cavamos una fosa en los aires
allí no hay estrechez.
Grita cavad más hondo en el reino de la tierra los unos y los
otros cantad y tocad
echa mano al hierro en el cinto lo blande tiene ojos
azules
hincad más hondo las palas los unos y los otros volved a tocar
música de baile.
Leche negra del alba te bebemos de noche
te bebemos al mediodía y a la mañana te bebemos al atardecer
bebemos y bebemos
un hombre vive en la casa tu cabello de oro Margarete tu
cabello de ceniza Sulamita él juega con serpientes
Grita tocad más dulcemente a la muerte la muerte es un amo
de Alemania
grita tocad más sombríamente los violines luego subiréis como
humo en el aire
luego tendréis una fosa en las nubes allí no hay estrechez
Leche negra del alba te bebemos de noche
te bebemos al mediodía la muerte es un amo de Alemania
te bebemos al atardecer y a la mañana bebemos
y bebemos la muerte es un amo de Alemania su ojo es azul
te alcanza con bala de plomo te alcanza certero
un hombre vive en la casa tu cabello de oro Margarete
azuza sus perros contra nosotros nos regala una fosa en el aire
acosa con las serpientes y sueña la muerte es un amo de
Alemania
tu cabello de oro Margarete
tu cabello de ceniza Sulamita
TODESFUGUE
SCHWARZE Milch der Frühe wir trinken sie abends
wir trinken sie mittags und morgens wir trinken sie nachts
wir trinken und trinken
wir schaufeln ein Grab in den Lüften da liegt man nicht eng
Ein Mann wohnt im Haus der spielt mit den Schlangen der
schreibt
der schreibt wenn es dunkelt nach Deutschland dein goldenes
Haar Margarete
er schreibt es und tritt vor das Haus und es blitzen die Sterne er
pfeift seine Rüden herbei
er pfeift seine Juden hervor läßt schaufeln ein Grab in der Erde
er befiehlt uns spielt auf nun zum Tanz
Schwarze Milch der Frühe wir trinken dich nachts
wir trinken dich morgens und mittags wir trinken dich abends
wir trinken und trinken
Ein Mann wohnt im Haus und spielt mit den Schlangen der
schreibt
der schreibt wenn es dunkelt nach Deutschland dein goldenes
Haar Margarete
Dein aschenes Haar Sulamith wir schaufeln ein Grab in den
Lüften da liegt man nicht eng.
Er ruft stecht tiefer ins Erdreich ihr einen ihr andern singet und spielt
er greift nach dem Eisen im Gurt er schwingts seine Augen sind
blau
stecht tiefer die Spaten ihr einen ihr andern spielt weiter zum
Tanz auf
Schwarze Milch der Frühe wir trinken dich nachts
wir trinken dich mittags und morgens wir trinken dich abends
wir trinken und trinken
ein Mann wohnt im Haus dein goldenes Haar Margarete dein
aschenes Haar Sulamith er spielt mit den Schlangen
Er ruft spielt süßer den Tod der Tod ist ein Meister aus
Deutschland
er ruft streicht dunkler die Geigen dann steigt ihr als Rauch in die
Luft
dann habt ihr ein Grab in den Wolken da liegt man nicht eng
Schwarze Milch der Frühe wir trinken dich nachts
wir trinken dich mittags der Tod ist ein Meister aus Deutschland
wir trinken dich abends und morgens wir trinken und trinken
der Tod ist ein Meister aus Deutschland sein Auge ist blau
er trifft dich mit bleierner Kugel er trifft dich genau
ein Mann wohnt im Haus dein goldenes Haar Margarete
er hetzt seine Rüden auf uns er schenkt uns ein Grab in der Luft
er hetzt mit den Schlangen und träumet der Tod ist ein Meister
aus Deutschland
dein goldenes Haar Margarete
dein aschenes Haar Sulamith.
(Del libro homónimo,
Hiperión, 2023)
Paul Celan
(Traducción: Jesús Munárriz)
«Paul Celan» (Paul Antschel) nació en 1920 en Czernowitz, capital de la Bueovina. Perteneció a la minoría judía, de expresión alemana, que sufrió los embates del nazismo durante la segunda guerra mundial. Los padres del poeta murieron en campos de exterminio y él mismo sufrió fuertes penalidades, aunque sobrevivió al holocausto.Amapola y memoria es el primer libro de Paul Celan. Publicado en 1952, recoge poemas escritos a partir de 1945 en Bucarest, Viena y París. Entre ellos se encuentra «Fuga de muerte» (Todesfuge), considerado «el mejor poema alemán de la postguerra»(y uno de los mejores del siglo XX), cuya significación en el conjunto de la obra de Celan ha sido equiparada con la del «Guernica» respecto a la de Picasso. Tras la publicación de títulos como De umbral en umbral (1955), Rejas de lenguaje (1959) y La rosa de nadie (1963), esenciales dentro del conjunto de su obra, aparecieron Cambio de aliento (1967), Coacción luminosa (1970) y, póstumamente Finca del tiempo (1976), donde la condensación y el despojamiento verbal alcanzan sus más altas cotas. Destacan asimismo sus versiones de poesía francesa (Paul Valéry, René Char), italiana (Giuseppe Ungaretti) y rusa (Sergei Esenin, Ósip Mandelstam) al alemán. En 1960 le fue concedido el prestigioso premio Georg Büchner de las letras alemanas. Considerado junto con Hans Magnus Enzensberger el poeta en lengua alemana más importante de la posguerra, Paul Celan se mantuvo vinculado al Grupo 47, al que pertenecieron el mismo Enzensberger y destacados narradores como Heinrich Böll, Günter Grass, Siegfried Lenz y Uwe Johnson. En la obra de Celan concurren influencias muy diversas que van desde la tradición hebrea hasta el simbolismo francés (Baudelaire, Verlaine, Rimbaud, Mallarmé), los surrealistas (Paul Éluard) y algunos clásicos de la lírica alemana (Hölderlin, Rilke). Los traumas de la persecución durante la guerra y del asesinato de sus padres en un campo de exterminio nazi inciden en algunas de las composiciones de su primer libro de poemas, Adormidera y memoria (Mohn und Gedächtnis, 1952), articulado en cuatro partes y al que pertenece la célebre Fuga de la muerte, expresión conmovedora del destino del pueblo judío. En 1948 se trasladó a París, donde trabajó como lector de alemán y traductor, al tiempo que publicaba en Alemania su obra poética. En 1970 puso fin a su vida arrojándose al Sena.
Pueden LEER otros poemas del autor en esta Biblioteca: Aquí

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